Schullandheim

Schullandheim der 6. Klassen in Gunzenhausen – 2017

Kaum hatte das Schuljahr begonnen, gingen unsere Sechstklässler wie jedes Jahr auf Reisen: Der Schullandheimaufenthalt in Gunzenhausen stand auf dem Programm. Und wie immer warteten abwechslungsreiche Aktivitäten auf sie.

Zunächst aber war bereits kurz nach der Ankunft in der Jugendherberge eine Herausforderung zu meistern: das Beziehen der Betten. So manche Kinder lieferten sich ein zeitraubendes und kräftezehrendes Gefecht mit den Tücken ihres Bettlakens und in nicht wenigen Fällen blieben letztere die Sieger …

Dann aber konnte es losgehen! Eine kurzweilige Radtour führte rund um den Altmühlsee. Viele Passanten machten der langen Radlerreihe („Keiner überholt, alle halten Abstand!“) fröhlich grüßend oder sogar winkend Platz. An der Vogelinsel wurde die Fahrt für knappe zwei Stunden unterbrochen. Dort warteten zwei junge Mitarbeiter des Vogelschutzbundes und lieferten bei ihrer Führung spannende Infos nicht nur über die Vogel- und Tierwelt auf der Insel, sondern auch über die Entstehung des fränkischen Seenlandes.

Ein kleiner Höhepunkt des Schullandheimaufenthalts war unbestritten der Ausflug nach Solnhofen. Im Museum tauchten alle zuerst einmal in die Welt von Archäopteryx und Co. ein, bevor die Schülerinnen und Schüler nach einer kleinen Waldwanderung im Steinbruch mit Hammer und Meißel ausgerüstet nach Versteinerungen suchen konnten. Den Forscherdrang konnten selbst ordentliche Regengüsse nicht bremsen.

Direkt am Altmühlsee gibt es seit einigen Jahren einen Erlebnisspielplatz, eine Attraktion für fast alle Generationen. Hier konnten die Kinder sich so richtig austoben: Da wurde geturnt, balanciert, gerutscht, gematscht, geschaukelt – und auch Pause gemacht, so dass die Zeit nur so verflog.

Mit weitaus weniger Begeisterung absolvierten alle Klassen natürlich das Wiederholungsprogramm für die Deutsch- und Englischtests. Da diese aber gleich in der Woche nach dem Schullandheimaufenthalt stattfanden, kam man um diese Arbeit nicht herum. Eine reine Erholung dagegen waren die gemeinsamen Aktivitäten nach dem LionsQuest Programm, die die Klassengemeinschaft stärken sollten.

Bei den verschiedenen Unternehmungen außer Haus und für LionsQuest sowie für die Testvorbereitungen blieben die Klassen jeweils unter sich. Klassenübergreifend aber wurden die Mahlzeiten eingenommen, Brettspiele gemacht, es wurde Tischtennis gespielt, dem abendlichen Vorlesen gelauscht, sich gegenseitig in den Zimmern besucht und geärgert, über die zickigen SchülerInnen einer ‚fremden‘ 8. Klasse, die sich sehr kindisch benahmen, geschimpft, spazieren gegangen …

Dass die Stimmung trotz des nicht immer optimalen Wetters rundherum gut war, können Sie unserer Bildergalerie entnehmen.

Gisela Heusinger-Herz

 

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