Exkursion der Q11/12 zur KZ – Gedenkstätte Flossenbürg

Am Samstag, den 03.02.2018 besuchten wir, die Oberstufe des Reichsstadtgymnasiums Rothenburg ob der Tauber, die KZ- Gedenkstätte Flossenbürg. Um 8:45 Uhr trafen wir uns an der Schulbushaltestelle. Dort warteten der Geschichts- und Sozialkunde Lehrer Herr Beck und seine Frau, um uns zu begleiten. Vor uns lag eine 197 km lange Reise, die wir mit dem Bus zurücklegen würden. Nach einer lustigen Fahrt kamen wir um 11:30 Uhr in Flossenbürg an. Wir wurden in Gruppen eingeteilt, um an einer Führung teilzunehmen. Zuerst wurde uns das noch stehende Verwaltungsgebäude der Nationalsozialisten gezeigt. Uns wurde auch die Lage und die Wichtigkeit des Konzentrationslagers erklärt. Der nahegelegene Steinbruch war von großer Bedeutung, da dort viele Mineralien abgebaut wurden. Danach führte uns unser Weg auf den Appellplatz, der von Küche und Wäscherei eingegrenzt wurde. Der ehrenamtliche Mitarbeiter der Gedenkstätte erzählte uns bewegende Zeitzeugenberichte, um die Grausamkeit des Nationalsozialismus darzustellen. Die allgemeine Stimmung der Gruppe wurde zunehmend ernster und uns wurde bewusst, was das Leben und Sterben dort bedeutete. Die Wohnungssiedlungen am Rande des KZs und die umliegende Infrastruktur holte und jedoch wieder in die Realität zurück. Anschließend wurde uns noch das „ Tal des Todes“ vorgestellt, dort wurden die Häftlinge ermordet und verbrannt. Direkt daneben steht heute eine kleine Kapelle, die aus den Steinen eines Wachturms errichtet wurde. Da es sehr kalt war freuten wir uns in die Küche und die Wäscherei zu gehen und dort die Dauerausstellung über die damaligen Verhältnissen anzusehen. Zusätzlich gab es eine Ausstellung über die Krankenmorde im Nationalsozialismus. Diese war wirklich sehr sehenswert. Durch viele Originalgegenstände, Briefe, Audiodateien und Filme wurde die Zeit uns sehr nahe gebracht. Um 15:00 Uhr sind wir mit dem Bus heimgefahren. Wir machten einen Zwischenstopp in einer Fastfood Kette, um unseren Hunger zu stillen. Um 19:00 Uhr trafen wir wieder in Rothenburg ein und verabschiedeten uns. Unser Fazit des Tages ist, dass dieser Teil der deutschen Geschichte sehr prägend und wichtig ist. Deshalb sollte ein solcher Ausflug für Schüler weiterhin angeboten werden.

Ruby Emmert, Theresa Sorg (Q 11)