Französisch lernen? – Warum das denn? Ich kann doch Englisch!

 

Französisch lernen? – Warum das denn? Ich kann doch Englisch!

Stimmt, dank des flächendeckenden Englischunterrichts lernen alle Schüler die Weltsprache Nummer eins. Und doch gibt es sehr überzeugende Gründe um auch noch Französisch zu lernen.

  • Französisch ist neben Englisch die einzige Sprache, die auf allen Kontinenten gesprochen wird. Es ist in 35 Ländern der Welt Amtssprache!
  • Zu den 274 Millionen Menschen, die auf der ganzen Welt Französisch sprechen, kommen 125 Millionen, die Französisch lernen. Damit ist Französisch nach Englisch die am meisten unterrichtete Sprache der Welt.
  • Nach Deutsch ist Französisch die am häufigsten gesprochene Muttersprache in Europa und zudem eine der offiziellen Sprachen der EU. Auch andere Organisationen wie UN, UNESCO, das Olympische Komitee etc.  setzen auf Französisch.
  • Man lernt eine Sprache nie wieder so leicht wie in der Schule. Ein Nachlernen mag durchaus später möglich sein, aber niemals mehr so einfach wie im Schulunterricht.
  • Durch die Sprache entsteht auch der Zugang zur französischen Kultur mit ihrer weltberühmten Küche, den großen Philosophen, einer enormen Bandbreite an Musik und Kunst, berühmter Literatur, aber auch zu all den anderen französischsprachigen Kulturen, von Nordafrika über Trauminseln wie Martinique bis Québec in Kanada.
  • Frankreich ist ein wunderschönes, facettenreiches Land, das als direkter Nachbar geradezu prädestiniert ist für Kurzaufenthalte (man denke nur an Paris!), schöne Urlaube (Atlantikküste, Bretagne, Provence,…) und Austausche. Das RSG unterhält seit Jahren einen sehr erfolgreichen Austausch mit Rothenburgs Partnerstadt Athis-Mons im Süden des Großraums Paris. Nur wer Französisch spricht, kommt auch in den Genuss, die freundlichen und herzlichen Franzosen kennenzulernen.
  • Französisch dient als Brückensprache um andere romanische Sprachen wie Italienisch, Spanisch oder Portugiesisch leichter zu verstehen und zu erlernen.
  • Seit der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags (Elysée-Vertrag 1963) gibt es eine unübertroffene Anzahl an Projekten, Partnerschaften und Kooperationen, die beide Länder verbinden – und die es nebenbei ganz leicht machen, Austausche und längere Aufenthalte in Frankreich wahrzunehmen.
  • Das Tandem Deutschland-Frankreich wird nicht umsonst als Motor der EU bezeichnet. Frankreich ist also auch politisch einer unserer wichtigsten Partner, mit dem uns eine besonders intensive Zusammenarbeit verbindet.
  • Frankreich ist nach wie vor einer von Deutschlands wichtigsten Wirtschaftspartnern. Folglich gibt es intensive Geschäftskontakte und viele Stellen – aber oft zu wenig Bewerber mit guten Französischkenntnissen.
  • Englisch wird im Beruf vorausgesetzt und ist kein Qualitätsmerkmal an sich. Wer jedoch eine zweite moderne Fremdsprache beherrscht, macht sich interessant für Arbeitgeber.
  • Und zu guter Letzt: Französisch ist weit nicht so schwer wie viele denken! Es ist eine wunderschöne, klangvolle Sprache, die viel Spaß macht und durch Teilnahme an Wettbewerben und Projekten und durch Austausche belebt wird (Mehr Infos dazu hier).

Mach mit – lerne auch du Französisch! Es lohnt sich!

J. Ferger