Stufenbetreuung

Unterstufenbetreuung

Seit September 1998 unterrichte ich, StDin Sigrid Kohl, Englisch und Sport am Reichsstadt-Gymnasium, bin in beiden Fächern immer in der Unterstufe eingesetzt, fahre mit den Sechstklässlern alle zwei Jahre nach Gunzenhausen ins Schullandheim und betreue vor allem die Unterstufenschüler bei der Musikfreizeit in Rothenfels. Dadurch lerne ich viele Schüler in unterschiedlichen Situationen persönlich kennen und habe ein offenes Ohr für deren Probleme und Schwierigkeiten. Gemeinsam mit deren Eltern versuche ich Lösungsmöglichkeiten zu finden, wenn nötig auch am Wochenende. Um Schwierigkeiten bei dem Übertritt von der Grundschule ans Gymnasium lösen zu können, arbeite ich eng mit Frau Adriane Krotsch, der bei uns unterrichtenden Grundschullehrerin, unserer Schulpsychologin StRin J. Fischer, dem Beratungslehrer OStR H.-J. Schneider und den Verbindungslehrern. zusammen. Zur Gestaltung des weiteren Werdegangs bei uns an der Schule bin ich in ständigem Kontakt mit StDin S. Albang, unserer Mittelstufenbetreuerin. In Bedarfsfällen kann ich Kontakt zu Herrn Kallert von der Jugendhilfe herstellen und arbeite dann auch mit ihm zusammen. Des weiteren stehe ich in Kontakt mit Frau Schlerf, einer Lehrerin an der Schule für Kranke in Ansbach.

Ich unterstütze Herrn OStD Först bei der Vorstellung unserer Schule im Rahmen der Übertrittsveranstaltungen an den Grundschulen.

Außerdem unterstütze ich die Absentenlistenführer der Klassen 5-7 bei ihrer Arbeit und kontrolliere, ob alle Fehlzeiten der Kinder von ihren Eltern schriftlich entschuldigt sind und bewahre die schriftlichen Entschuldigungen nach Klassen geordnet auf.

S. Kohl

Mittelstufenbetreuung

Im Zentrum meiner Arbeit steht die pädagogische Betreuung der Mittelstufenschüler. Dabei arbeite ich eng mit der Unterstufenbetreuerin, den VerbindungslehrerInnen, dem Beratungslehrer, der Schulpsychologin und natürlich der Schulleitung zusammen.

Bei dieser Arbeit geht es häufig darum, schulische Probleme zu bewältigen, die sich in schlechten Leistungen zeigen. Dann versuche ich, individuelle Lösungen für den einzelnen Schüler bzw. die Schülerin zu finden. Diese können im Rahmen von „Schüler helfen Schülern“ in Nachhilfe durch ältere Mitschüler bestehen oder aber auch in Förderung durch Lehrerinnen und Lehrer, soweit das im Rahmen des „Individuellen Lernens“ möglich ist. Kommt es zu einer zeitlichen Häufung von Prüfungen in einzelnen Klassen, bemühe ich mich in Absprache mit den Kollegen um eine Verlegung der Arbeiten, um die Schülerinnen und Schüler zu entlasten. Außerdem liegt mir auch daran, bei Schwierigkeiten zwischen Schülerinnen und Schülern oder auch Fachlehrern und einzelnen Klassen zu vermitteln. In enger Kooperation mit dem Beratungslehrer und unter Einbeziehung der Beschlüsse der Klassenkonferenzen wird entschieden, welchen Schülerinnen und Schülern des 9. und 10. Jahrgangs empfohlen wird, an der „ Quali-Prüfung“ bzw. der „Erweiterten Quali-Prüfung“ teilzunehmen.

Im Frühjahr bewerben sich viele Achtklässler für die Betreuung der neuen Fünftklässler als Tutoren. Sie fungieren als Paten und erleichtern unseren „Kleinen“ so den Einstieg  in das Gymnasium. Zusammen mit StR Daniel Beck führe ich die Tutoren in ihre Aufgaben ein, betreue sie und bin das ganze Jahr über Ansprechpartnerin für sie.

Außerdem stelle ich den Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe das „Freiwillige Soziale Schuljahr“ vor, bei dem die Jugendlichen während des Schuljahres ca. 60 Stunden bei einer sozialen Einrichtung arbeiten. In Kooperation mit der Stadtjugendpflege Rothenburg können die Interessierten zwischen vielen verschiedenen Tätigkeiten aussuchen, wertvolle Erfahrungen zu einem Berufsfeld sammeln und auch einfach Spaß haben. Abgesehen davon zeigen sie, dass sie engagiert und belastbar sind, was einem späteren Arbeitgeber sicherlich positiv auffallen wird.

In meinen Tätigkeitsbereich fällt auch, die „FSJler“ zu betreuen, die am RSG das „Freiwillige Soziale Jahr“ ableisten. Diese ehemaligen Schüler werden vielfältig an der Schule eingesetzt, sei es im Sportunterricht oder in der Betreuung der Ganztagsklassen, und sind mittlerweile aus der Schulfamilie nicht mehr wegzudenken.

Schließlich bin ich auch für die Kontrolle der Absenzen zuständig und fordere ausstehende schriftliche Entschuldigungen ein.

S. Albang