Übertritt Klasse 5

Informationstag: 4. Februar 2017 von 10.00 – 13.00 Uhr

Bitte beachten Sie den Termin unseres diesjährigen Informationstages am 4. Februar 2017 von 10.00 – 13.00 Uhr bei uns am RSG. Einen ersten Eindruck können Sie sich in den Beitrag der letztjährigen Veranstaltung gewinnen. Besonders möchten wir auf die Ergebnisse unserer schulinternen Evaluation hinweisen. Darin spiegeln sich viele Bereiche unseres Schullebens aus Sicht der Schüler, der Eltern und der Lehrer. Wir freuen uns sehr über diese äußerst positive Rückmeldung und sehen dies als Motiviation für unsere zukünftige Arbeit. Wenn Sie die Ergebnisse einsehen möchten, melden Sie sich einfach im Sekretariat (gerne telefonisch) – vielen Dank für Ihr Verständnis.

Allgemeines

Die Aufnahme in das Gymnasium erfolgt in der Regel aus der 4. Klasse der Grundschule oder aus der 5. Klasse der Mittelschule. Der Aufnahmetermin wird in der örtlichen Presse bekannt gegeben. Ein Eintritt nach höheren Jahrgangsstufen ist möglich.

Für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 5 des Gymnasiums stellt die Grundschule bzw. Mittelschule auf Antrag der Eltern ein Übertrittzeugnis aus. Bestätigt das Übertrittszeugnis nicht, dass ein Kind für den Bildungsweg des Gymnasiums geeignet ist und wünschen die Eltern dennoch den Übertritt an das Gymnasium, so muss sich der Schüler einem dreitägigen Probeunterricht in den Fächern Deutsch und Mathematik unterziehen.

Anmeldezeitraum:  08.– 12. Mai 2017 im Sekretariat (Raum 144)

Montag bis Donnerstag: 8.00 bis 15.30 Uhr

Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr

Bitte mitbringen: Geburtsurkunde (Kopie)

                              Übertrittszeugnis (Original)

Tritt Ihr Kind in eine höhere als die 5. Klasse ein, so melden Sie Ihr Kind mit dem letzten Zeugnis Ihres Kindes und einer Geburtsurkunde im Sekretariat des Reichsstadt-Gymnasiums an. Sie können auch vorher gerne einen Termin mit dem Schulleiter oder seinem Stellvertreter vereinbaren.

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Um den neuen Fünftklässlern den Neustart an unserer Schule zu erleichtern, entwickelte die StiL-Gruppe ein Konzept, das sich inzwischen seit mehreren Jahren bewährt hat.

Erster Baustein ist der sog. „Kennenlerntag“. Dazu werden die zukünftigen Fünftklässler im Juli ans RSG eingeladen, um ihre zukünftigen Klassenleiter und Mitschülerinnen und Mitschüler kennenzulernen und gemeinsam mit ihren Tutoren die neue Schule zu erkunden. Dieser Tag nimmt den „Kleinen“ viel Unsicherheit und Angst vor der neuen Schule, sodass sie beruhigt und entspannt in die großen Ferien gehen können.

Am ersten Schultag werden sie dann persönlich von der Schulleitung begrüßt und erhalten eine Mappe, in der sie in Zukunft alle wichtigen Unterlagen das Schulleben betreffend sammeln können.

Im Laufe des Schuljahres bieten die sog. „Klassenleiterstunden“ Zeit für die gerade in der Unterstufe so grundlegende pädagogische Arbeit, die sonst nur schwer in den Unterrichtsalltag zu integrieren ist. An mehreren Nachmittagen geht es darum, die Mitschülerinnen und Mitschüler sowie die neue Schule besser kennen zu lernen und Regeln für das konstruktive Miteinander zu entwickeln. Aber auch Spiel und Spaß kommen dabei nicht zu kurz.

Ergänzt wird das Konzept durch regelmäßige Treffen mit den Grundschullehrern, bei denen es um den Erfahrungsaustausch geht. Diese Zusammenkünfte werden von Frau Adriane Krotsch organisiert, einer Grundschullotsin, die schon seit vielen Jahren am RSG für den Übergang tätig ist und den Fünftklässlern bei größeren und kleineren Problemen hilft. Als Grundschullehrerin weiß sie, wo die Neulinge eventuell Unterstützung brauchen und kann auch den Kolleginnen und Kollegen am Gymnasium wertvolle Ratschläge und Informationen z. B. über den Lehrplan der Grundschule oder die dort verwendete Methodik geben.

S. Albang und H. Scharrer

Seit dem Schuljahr 2008/2009 werden in Bayern Grundschullehrerinnen und –lehrer als sogenannte Lotsen an Realschulen und Gymnasien abgeordnet, um den Übertritt an die weiterführenden Schulen zu erleichtern. Dieses, ursprünglich auf zwei Jahre ausgelegte Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, wird aufgrund der positiven Bewertung bis heute fortgesetzt. Ziel ist es, den Transfer von Kenntnissen und Kompetenzen zu erleichtern, Schüler gezielt auf den Übertritt vorzubereiten, individuelle Förderung anzubieten und das gegenseitige Verständnis der Schularten und ihre Kooperation zu stärken.

Inzwischen sind in Bayern über 600 Grundschullehrerinnen- und lehrer als Lotsen an Realschulen und Gymnasien tätig.

Ab dem ersten Jahr des „Lotsenprojekts“ war ich als Grundschullehrerin der Grundschule Gebsattel-Insingen-Neusitz als Lotsin am RSG eingesetzt.

Zu meinen Aufgabenbereich gehören:

  • Intensivierungsstunden in der 5. und 6. Jahrgangsstufe
  • Teamteaching
  • Differenzierung und Einzelförderung
  • Beratung von Eltern, Schüler und Kollegen
  • Teilnahme am Probeunterricht
  • Teilnahme an Infoveranstaltungen und Elternabenden
  • Organisation der Veranstaltung „Lernen lernen“ für die 5. Jahrgangsstufe
  • Teilnahme an Wandertagen, Ausflügen, Sportveranstaltungen und Lesenächten

Zusammen mit der Arbeitsgruppe „StiL – Stark ins Leben“ unter der Leitung von StDin Susanne Albang erarbeitete ich ein neues Übergangskonzept, bei dem ich für die Organisation der regelmäßigen Treffen von Grundschullehrerinnen und –lehrern mit Kolleginnen und Kollegen des RSG zuständig bin.

Ebenso arbeite ich eng mit den jeweiligen Klassenleiterinnen und –leitern und den Fachlehrern der 5. Jahrgangsstufe und mit der Unterstufenbetreuerin StDin S. Kohl zusammen.

A. Krotsch

Die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen müssen sich mit vielen neuen Methoden des Lernens und Arbeitens auseinandersetzen.

Um ihnen die Einarbeitungsphase an der weiterführenden Schule zu erleichtern und die Grundlage für ein erfolgreiches Lernen zu schaffen, veranstaltet das Reichsstadt-Gymnasium regelmäßig im Oktober einen Nachmittag für Schüler und Eltern, an dem wichtige Lern- und Arbeitstechniken vorgestellt werden.

Die Klassenleiterinnen und –leiter der fünften Klassen, verschiedene Fachlehrer, die Schulpsychologin J. Fischer und die Grundschullehrerin A. Krotsch bieten Vorträge und Workshops zu den Themen Vokabellernen, Prüfungsangst und Schulaufgabenvorbereitung an, in denen es nicht nur ums Zuhören, sondern auch um das Ausprobieren einzelner Lerntechniken geht. Außerdem wird ein kurzweiliger Lerntypentest durchgeführt und über die verschiedenen Lerntypen informiert.

A. Krotsch