Modellbau im Kunstkurs „gebauter Raum“

Im ersten Halbjahr 2016/2017 wurden in Kleingruppen in der Q12 entweder Brückenkonstruktionen oder Stadien mit interessanter Dachkonstruktion erarbeitet und ins Modell umgesetzt. Sehen Sie selbst mehr dieser tollen Objekte, wenn Sie auf das Bild oder die Überschrift klicken…

Deutsch-französischer Tag am RSG : bleu-blanc-rouge!

Um den deutsch-französischen Tag zu feiern, haben sich die Französischschüler und –lehrer in den Farben Frankreichs gekleidet und geschminkt. Diejenigen mit dem ausgefallensten blau-weiß-rot-Look erhalten für ihre Kreativität einen kleinen Preis.

Seit am 22. Januar 1963 der französische Präsident Charles de Gaulle und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer den Elysée-Vertrag unterzeichnet haben, arbeiten die ehemals verfeindeten Länder als Freunde intensiv in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur zusammen. Besonders die Jugendlichen beider Länder können davon viel profitieren: Austausche und Projekte wie FranceMobil, PrixPolar oder Francomics  werden intensiv unterstützt und gefördert.

Discofieber

Schlimme Szenarien sind es oft, die die Einsatzkräfte vorfinden, wenn sie zu schweren Verkehrsunfällen gerufen werden. Im Rahmen der Aktion „Disco-Fieber“ wurde den Schülern der 11. Klassen des Reichsstadt-Gymnasiums eindrücklich vor Augen geführt, welche Folgen verantwortungsloses Verhalten als AutofahrerIn haben kann.  

Ein 18jähriger Fahranfänger ist in der Dunkelheit mit 150 Stundenkilometern auf der regennassen Staatsstraße unterwegs zu einem Jugendtreff. Mit im Auto sitzen vier Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren. Der Fahrer verliert in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und rast gegen einen Baum. Er und drei seiner Beifahrer sterben noch an der Unfallstelle, ein weiterer Jugendlicher wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. So geschehen erst vor wenigen Tagen nahe Memmingen.

Dieser Unfall zeigt: Die Aktion „Disco-Fieber“, die in diesem Jahr zum 8. Mal am RSG durchgeführt wurde, ist wichtig und notwendig. Immer wieder werden Einsatzkräfte gerade auf dem Lande zu solchen Unfällen gerufen, bei denen Fahranfänger am Steuer saßen. Wie sehr solche Einsätze nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Rettungskräfte belasten, berichteten im ersten Teil der Veranstaltung eindrucksvoll und anschaulich Peter Körner von der Polizei, Joachim Held, Rettungsassistent beim BRK, Jürgen Holstein, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Rothenburg, und Krisenseelsorgerin Barbara Müller, der oft die traurige Aufgabe zukommt, die Angehörigen von  Todesopfern zu informieren. Die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des RSG zeigten sich tief beeindruckt von den sehr realistischen und bewegenden Schilderungen und den eingespielten Kurzfilmen, in denen sie mit grausamen Unfallsituationen und ihren Folgen konfrontiert wurden.

Unfälle, wie der oben geschilderte, rütteln auf. Das gleiche gilt für die Unfallzahlen, die Herr Holstein präsentierte. Er war in diesem Jahr erstmals nicht nur in seiner Funktion als Einsatzleiter der Feuerwehr und Referent ans RSG gekommen, sondern hatte zudem die Moderation der Veranstaltung übernommen. Er zeichnete ein erschreckendes Bild: Im Jahr 2014 kamen 94 Jugendliche und junge Erwachsene auf Bayerns Straßen ums Leben, mehr als 2000 wurden schwer verletzt. Aufhorchen lässt dabei die Tatsache, dass der Anteil der 18- bis 24-Jährigen an der Gesamtbevölkerung ca. 8 % beträgt, ihr Anteil bei Verkehrsunfällen aber etwa 17 % ausmacht. Fahranfänger sind demnach überdurchschnittlich häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Zudem ist nahezu die Hälfte der tödlichen Unfälle zurückzuführen auf Fahren ohne Gurt, überhöhte Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss. Sie wären also vermeidbar gewesen.

Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen und den Schülern einen realistischen Einblick in die Situation am Unfallort zu bieten, fand der zweite Teil der Aktion bei kalten Temperaturen und einbrechender Dunkelheit am frühen Abend statt. Auf dem Parkplatz des RSG erlebten die Schülerinnen und Schüler hautnah mit, was sich am Unfallort abspielt, nachdem ein Notruf abgesetzt worden ist. Sie wurden Zeugen, wie die Feuerwehr, unterstützt von den Einsatzkräften von Polizei und Rettungsdienst sowie dem Notarzt, Dr. Michael Lintner, zwei Verunglückte mit schwerem Gerät aus einem demolierten Unfallfahrzeug befreite. Aufschlussreich waren dabei die fachkundigen Erläuterungen von Jürgen Holstein und Joachim Held, die den Zuschauern die verschiedenen Schritte und Vorgänge detailliert erklärten.

Die Jugendlichen fanden die nachgestellte Rettungsaktion sehr beeindruckend, aber auch schockierend. Im Namen der Schule bedankten sich die Jahrgangsstufensprecherinnen Ronja Herrschner und Svenja Dänzer bei allen Aktiven für ihr Engagement und den riesigen Aufwand, mit dem die gesamte Aktion durchgeführt wurde.

Weihnachtskonzert 2016

Auch in diesem Jahr boten die musikalisch aktiven Schülerinnen und Schüler des RSGs ein vielseitiges und festliches Weihnachtsprogramm. Solisten, Kammermusikgruppen und große Ensembles wurden von stimmungsvollen literarischen Texten begleitet (ausgewählt und bearbeitet von Marion Engelmann, vorgetragen von Leonie Dreher und Jule Kränzlein). Wir haben hier ein paar Impressionen vom 22. Dezember 2016 zusammengestellt:

Märchenzauber

Seit fast einem halben Jahrzehnt arbeiten jetzt P-Seminare des Reichsstadt-Gymnasiums Rothenburg mit der Stadt als externem Partner zusammen. Und seit nun mehr sechs Jahren beteiligt sich ein P-Seminar unter der Leitung von Frau Schlegl am Rothenburger Märchenzauber. Das diesjährige Thema der Märchenwoche lautete „Märchen aus aller Welt“. Unser Seminar stellte sich deshalb die Aufgabe, ein Theaterstück, gestützt auf die Verfilmung des tschechischen Märchens „Der Prinz und der Abendstern“ im Städtischen Musiksaal aufzuführen.

Unsere Aufgaben bestanden nicht nur aus der Schauspielerei. Zuerst mussten wir gemeinsam ein Drehbuch erstellen. Eine kleine Gruppe hat die Bühnenbilder entworfen und auf große Leinwände gemalt; eine andere wiederum kümmerte sich um die Kostüme, die teilweise sogar selbstgenäht wurden. Die Technik musste auf das Theaterstück abgestimmt werden und einige Schüler  kümmerte sich darum Sponsoren zu finden, die das Ganze ermöglichten. Bei den Räumlichkeiten, die uns zur Verfügung gestellt wurden sowie den finanziellen Mitteln für unsere Requisiten unterstützte uns die Stadt Rothenburg sehr. Während der Probenvorbereitung half uns Peter Schlegel vom „Theater der Vielfalt“, der uns viele Stunden seiner Zeit opferte, um uns die Schauspielerei näher zu bringen und als Erzähler bei unserem Stück mitzuwirken.

Am 31.10.2016 durften wir schließlich unser Theaterstück vor ca. insgesamt 180 Zuschauern vorführen und insbesondere die Kinder mit der Geschichte vom Prinzen und seinem Abendstern begeistern.

 Alle Wege führen nach Rom!

Nach einem Jahr Planung unseres P-Seminars Romfahrt war es im Herbst endlich soweit: Wir, die 14 Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Kulturreise nach Rom“ haben uns zusammen mit unserer Seminarleiterin Frau Schmitt, ihrem Ehemann Herr Schmitt und unserem Direktor Herrn OStD Först am 3.Oktober auf eine einwöchige Studienfahrt nach Rom begeben. Schon lange im Voraus haben wir uns um organisatorische Angelegenheiten wie die Buchung des Fluges und der Unterkunft sowie die Erarbeitung des Kulturprogrammes gekümmert. Dafür haben alle Seminarteilnehmer in kleineren Gruppen einzelne Vorträge und Spaziergänge zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt für die Zeit in Rom vorbereitet und an den jeweiligen Standorten vor Ort vorgestellt. Das P-Seminar ist Teil der gymnasialen Oberstufe in Bayern, bei dem die Schüler Methoden- und Selbstkompetenz erlangen sollen, indem sie in Verbindung in unserem Fall mit Sponsoren gemeinschaftlich ein Projekt auf die Beine stellen. Das Ziel eines solchen Gemeinschaftsprojekts ist es in erster Linie, durch Organisation und Planung praxisnahe Erfahrung für Studium und Beruf zu sammeln und dabei gleichzeitig für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Studienfahrt nach Rom ein wahrer Erfolg war, denn Einzelne übernahmen beispielsweise Verantwortung für die Buchung des Hotels und des Fluges oder auch für die Anmeldung als Gruppe bei den ausgesuchten Sehenswürdigkeiten. Außerdem hat sich unsere Gruppe während der Planung und der Zeit in Rom stets als Team gezeigt, indem es sich gegenseitig bei der Erfüllung der Aufgaben geholfen hat und auf der Reise aufeinander aufgepasst hat. Eine gelungene Romfahrt mit vielen neuen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden, war die Belohnung für unsere monatelange Vorbereitung und bildete den krönenden Abschluss des P-Seminars. Als uns der Schulalltag wieder hatte, haben wir in unserer Schule und in der Stadtbibliothek in Rothenburg eine kleine Ausstellung über unsere Kulturreise aufgebaut. Außerdem werden zwei Seminarteilnehmer einen Vortrag über unsere Unternehmung beim Rotary Club Rothenburg/Bad Windsheim halten. Im Rothenburgteil des „Fränkischen Anzeigers“ haben wir einen kleinen Artikel über unsere Reise veröffentlicht. Auf diese Weise habe wir Kontakte zu Institutionen außerhalb des Schullebens geknüpft.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei unserer Seminarleiterin Frau Schmitt bedanken, die ihre langjährige Erfahrung, was die Organisation einer Romreise betrifft, gerne teilte und uns bei der Planung stets mit Rat zur Seite stand. Nur durch sie konnte die Romfahrt in dieser Art und Weise stattfinden. Ein großes Dankeschön ergeht zudem an die beiden Sponsoren, die VR-Bank Rothenburg und den Rotary Club Rothenburg/Bad Windsheim, die die Studienfahrt finanziell großzügig unterstützt haben und so zum Gelingen unseres Projekts beigetragen haben.

S. Braun, K. Lang, P. Nörr, M. Schmidt

vr-bank-mittelfranken-west-eg-logo
rotary-logo

 

Ci ve diamo a Roma!

X