Orientierungstage 2018

Traditionsgemäß fuhren wir Elftklässler dieses Jahr wieder nach Pappenheim zu den Orientierungstagen. Die drei Tage sollen den neuen Oberstufenschülern, bevor es so richtig ernst wird, noch einmal die Möglichkeit geben, sich auf ihre Ziele und Werte zu fokussieren, sich Gedanken über ihre  eigene Zukunft zu machen und nicht zuletzt sollen sie den Zusammenhalt der Jahrgangsstufe fördern. Begleitende Lehrkräfte waren diesmal Frau Wagenpfahl, Frau Degenkolb, Herr Reichenbach, Herr Engelmann sowie Frau Anlauf-Grössl, die die Organisation übernommen hatte.

Nach der Ankunft am Vormittag ging das Programm dann gleich mit einer großen Versammlung aller Teilnehmern los, in der die fünf Kleingruppen nach dem Zufallsprinzip eingeteilt wurden und außerdem jeder Schüler seinen Ablaufplan erhielt. Die Gruppen besuchten nacheinander verschiedene Workshops, die von den Lehrkräften geleitet wurden. So ergaben sich insgesamt vier Stationen sowie ein Aufenthalt im Hochseilklettergarten, der direkt an die Unterbringung angrenzt.

In den Workshop wurden verschiedene Themen behandelt. Bei Herrn Reichenbach haben wir uns mit unserer Persönlichkeit und unserem Charakter auseinandergesetzt, vor allem aber damit, wie wir auf Andere wirken. Dies haben wir mit unserer Selbsteinschätzung verglichen. Bei Frau Anlauf konnten wir uns in der Traumreise voll und ganz auf uns selbst konzentrieren und alles andere ausblenden. Die Station über unsere Wertevorstellungen wurde von Frau Degenkolb geleitet, wo es in einigen Gruppen auch schon mal zu hitzigen Diskussionen kam. Über unsere Pläne und Wünsche für die Zukunft haben wir uns zusammen mit Herrn Engelmann Gedanken gemacht.

Die Erfahrung, auf die wir wohl am gespanntesten waren, war der Hochseilgarten. Dort war der Einsatz und die Bereitschaft von allen gefragt, denn, obwohl zwar immer nur zwei Schüler klettern durften, musste jeder andere am Boden genauso beim Sichern und Koordinieren der Kletternden helfen und Einsatz zeigen. An der großen Schaukel hat letztendlich fast jeder trotz Höhenangst großen Spaß finden können. Wir mussten unseren Teamgeist unter Beweis stellen, jeder wurde mit eingebunden und wir konnten uns selbst vielleicht sogar ein wenig überraschen.

Neben den Programmpunkten gab es natürlich noch reichlich Freizeit, die wir in den vielen Gemeinschaftsräumen, in der Sporthalle oder draußen verbrachten.

Bereits bei der Abreise war deutlich zu spüren, dass man sich trotz der großen Gruppe doch nochmal besser kennengelernt hat und dass wir fester zusammengewachsen sind. Vor allem aber boten uns die Orientierungstage die Möglichkeit, trotz des Stresses, der uns erwartete, herunterzukommen, uns auf Wichtiges zu fokussieren und als Gemeinschaft ins neue Schuljahr zu starten.

Nadja Steinke