Französisch

Bienvenue! Herzlich Willkommen!

 

Wir freuen uns, dass du dich für die wunderbare Sprache Französisch interessierst.

Vieles aus dem französischen Leben ist bei uns wohlbekannt. Ein „Baguette“ hast du bestimmt schon einmal gegessen oder ein Croissant!

Und hast du auch schon „Macarons“ probiert? Oder eine andere französische Spezialität?

Französisch lernen? – Warum das denn?

Hier sind die wichtigsten Gründe:

Es lohnt sich, Französisch zu lernen, weil …

Zum Beispiel beim Schüleraustausch, unserer Fahrt nach Straßburg, bei Brief- oder E-Mail-Freundschaften oder Ferien in Traumurlaubsländern wie Frankreich, Kanada, der Schweiz, Belgien oder sogar Tahiti!


Es kann nur nützen, eine Sprache zu sprechen und zu verstehen, die 285 Millionen Menschen auf der Welt sprechen – auch in unseren Nachbarländern Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz.

Französische Universitäten sind bei deutschen Student*innen beliebt, weil sich mit einem Auslandssemester neue Welten eröffnen. Programme wie Erasmus oder das Programme d’Études en France helfen bei der Organisation und Finanzierung.

Frankreich ist einer von Deutschlands wichtigsten Wirtschaftspartnern. Folglich gibt es intensive Geschäftskontakte, bei denen Französisch vorausgesetzt wird. Französisch ist ein großer Pluspunkt für die berufliche Karriere, um bei den vielen französischen und frankophonen Unternehmen eine Arbeit zu finden: Englisch ist ein Muss, Französisch ein Plus!


Du kannst in Ergänzung zum Französischunterricht die schulexterne Sprachprüfung DELF (Diplôme d’Études en Langue Française) ablegen: Das ist ein weltweit anerkanntes Sprachzertifikat, das es für alle Niveaustufen gibt – beispielsweise DELF A1 für Anfänger oder DELF B1 in der 10. Klasse. So hast du während deiner Schulzeit die Chance, ein international anerkanntes Zertifikat zu erwerben. Auch wer Französisch nicht bis zum Abitur belegt, hat mit DELF einen noten- und schulunabhängigen Nachweis über seine Französischkenntnisse in der Hand, der sich gut im Portfolio macht und den man auch beruflich nützen kann.


Man lernt eine Sprache nie wieder so leicht wie in der Schule. Ein Nachlernen ist später zwar möglich, aber nicht mehr so einfach wie im Schulunterricht. Du bist in einem Alter, in dem du dir die Aussprache und die Vokabeln sehr leicht einprägen kannst, weil du unbefangen sprichst und viel intuitiv erfasst.

Französisch ist eine wunderschöne, klangvolle und elegante Sprache. Manche sagen sogar, sie sei die Sprache der Liebe.


Französisch ist eine offizielle Arbeitssprache in der EU und in vielen internationalen Organisationen wie der UNO, der UNESCO, der NATO oder den Olympischen Spielen.

Wer gut Französisch kann, wird später umso leichter Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch erlernen, da diese Sprachen dem Französischen verwandt sind – 35% des Vokabulars sind leicht wiedererkennbar.

Seit der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags (Elysée-Vertrag 1963) gibt es eine große Anzahl an Projekten, Partnerschaften und Kooperationen, die beide Länder verbinden – und die es nebenbei ganz leicht machen, Austausche und längere Aufenthalte in Frankreich wahrzunehmen.

Das Tandem Deutschland-Frankreich wird als Motor der EU bezeichnet. Frankreich ist auch politisch einer unserer wichtigsten Partner, mit dem uns eine besonders intensive Zusammenarbeit in Forschung, Wissenschaft und Technik verbindet


Literatur:              Molière, La Fontaine, Simone de Beauvoir, Anna Gavalda, Faïza Guène

Kino:                    Gérard Depardieu, Audrey Tautou, Juliette Binoche

Kunst:                   Monet, Renoir, Gauguin, Toulouse-Lautrec

Musik:                   Chanson française, Piaf, Brel, Brassens, ZAZ, Louane

Philosophie:         Voltaire, Sartre, Glucksmann, Levinas

Küche:                  Crêpes, Mousse au chocolat, Macarons, Cidre, Champagner, Bordeaux („Leben wie Gott in Frankreich“)

Comics:                 Astérix, Titeuf, Lucky Luke


Frankreich ist ein wunderschönes, facettenreiches Land, das als direkter Nachbar geradezu prädestiniert ist für Kurzaufenthalte, schöne Urlaube (Atlantikküste, Bretagne, Provence,…) und Austausche. Das RSG unterhält seit Jahren einen sehr erfolgreichen Austausch mit Rothenburgs Partnerstadt Athis-Mons im Süden des Großraums Paris. Wer Französisch spricht, kommt in den Genuss, die freundlichen und herzlichen Franzosen besser kennenzulernen


Am wichtigsten für uns als Französischlehrer*innen am RSG ist: Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern über erzielte Erfolge, zum Beispiel wenn sie bereits im ersten Lernjahr nach kurzer Zeit dazu in der Lage sind, sich auf Französisch zu unterhalten. Es macht Spass, gemeinsam ins Nachbarland zu schauen und andere Bräuche, Essgewohnheiten oder ein anderes Schulsystem kennenzulernen und das erlernte Wissen während einer Austauschwoche „live“ in einer französischen Familie anzuwenden.
Unser Anspruch ist und bleibt es, unseren Schüler*innen diese Freude am Französischen täglich zu vermitteln.

Wissenswertes über Französisch an unserer Schule:

Französisch kann an unserer Schule als zweite Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 6 (F2) oder als dritte Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 8 (F3) erlernt und bis zum Abitur fortgesetzt werden.

 

Im Unterricht verwenden wir für Französisch ab der 6. Jahrgangsstufe das Schulbuch „À plus!“ vom Cornelsen-Verlag und für Französisch als dritte Fremdsprache das Schulbuch „Cours Intensif“ vom Klett-Verlag. Außerdem sprechen wir im Unterricht viel, machen Spiele, z.B. zum Vokabellernen, setzen moderne Medien wie DVDs, YouTube-Filme, Videoclips oder Podcasts ein, hören Lieder und freuen uns über den Besuch von „echten“ Franzosen an unserer Schule wie den „Lektor*innen“ von FranceMobil oder Fremdsprachenassistent*innen.

 

Was außer dem Unterricht im Fach Französisch noch stattfindet, kann man unter folgenden Punkten nachlesen:

Französischschüler*innen des RSG laufen für Emmaüs

Die Französischschüler*innen der neunten Klasse, die im sprachlichen Zweig Französisch als dritte Fremdsprache lernen, befassten sich im Unterricht mit bekannten sozialen Hilfsorganisationen in Frankreich, wie zum Beispiel „Médecins sans frontières“ (Ärzte ohne Grenzen), „Restos du cœur“ (Restaurants des Herzens) oder „Emmaüs“. Sie waren beeindruckt von den Berichten französischer Jugendlicher, die sich in ihrer Freizeit für solche Organisationen engagieren. Aufgeschreckt durch die Nachricht, dass eine obdachlose junge Frau ihr Kind bei Eiseskälte im Freien zur Welt bringen musste, entschlossen sie sich, zehn Tage lang um Spenden für „Emmaüs“ zu laufen.

Der französische Geistliche Abbé Pierre, der Gründer von „Emmaüs“, begann schon im Jahr 1949, Menschen ohne Wohnung und Arbeit Hoffnung zu geben. Emmaüs ist der Name eines biblischen Dorfes, in dem zwei Jünger Jesu ein Haus besaßen. Sie nahmen Jesus bei sich auf, aßen mit ihm, und er verlieh ihnen neue Hoffnung.

Die Obdachlosen heute werden durch Emmaüs-Gruppen angeleitet, wieder Hoffnung zu fassen und in ein eigenständiges Leben zurückzufinden. Inzwischen gibt es weltweit mehr als dreihundert solcher Gruppen, unter anderem auch in Deutschland.

Jeder Kilometer der joggenden Französischschüler*innen wurde durch einen Euro gesponsert. Am Ende kam die Summe von 350 Euro für „Emmaüs“ zusammen. Einen Vorteil hatte das Ganze auch für die Jugendlichen: Während des vielen Sitzens im Distanzunterricht des Lockdowns setzten sie sich selbst und für andere in Bewegung. „Und Spaß gemacht hat es außerdem!“ meinte eine der Schüler*innen.


Frankreichaustausch mit dem Lycée Marcel Pagnol bei Paris

Mit dem Lycée Marcel Pagnol, unserem Partnergymnasium in Athis-Mons, verbindet uns schon eine fast zwanzigjährige intensive Freundschaft. Athis-Mons liegt etwa dreißig Kilometer südlich von Paris und ist zugleich die Partnerstadt von Rothenburg.

Jedes Jahr organisieren wir einen Schüleraustausch für die „seconde“ und die 10. Jahrgangsstufe, die jeweils eine gute Woche bei den Familien ihrer Austauschpartner*innen verbringen. Der Sinn des Austausches ist der praktische Gebrauch der französischen Sprache durch einen unmittelbaren und lebendigen Kontakt mit Gleichaltrigen. Dabei kann man viel Gemeinsames, aber auch Unterschiede feststellen. Die französischen Schüler*innen schätzen in Rothenburg das mittelalterliche Ambiente, die kurzen Wege in der Stadt und die Natur um Rothenburg oder den Rothenburger Reiterlesmarkt. Die Schüler*innen finden Gemeinschaftsaktionen immer am besten: Pizzabacken, Sportturniere, Klettern, Spieleabende, Rallys, Parties usw.

Die deutschen Schüler*innen sind in Frankreich fasziniert von der französischen Küche, der unglaublichen Gastfreundschaft der Familien und der Metropole Paris mit all ihren Sehenswürdigkeiten: Eiffelturm, Montmartre, Champs-Elysées, Louvre, Centre Pompidou, Seine, Arc de Triomphe, Musée d’Orsay, ganz zu schweigen von den beeindruckenden Straßenzügen und fantastischen Parkanlagen.

So sind schon viele Freundschaften entstanden!

OStRin Christine Mägerlein

 


Manche Schüler*innen haben Lust, während ihrer Schulzeit ein paar Monate in Frankreich zu verbringen. Sie tauchen in den französischen Alltag ein und lernen Land und Leute richtig kennen. Sie sammeln wertvolle Erfahrungen für sich persönlich, ihr Selbstbewusstsein und ihre Eigenständigkeit. Natürlich haben sie vor allem die Möglichkeit, die im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Solch einen Austausch im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms oder des Voltaire-Programms können wir allen Französischschülerinnen und -schülern nur empfehlen, da sie ihre Französischkenntnisse benutzen und verbessern und so ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbständigkeit ausbauen.

Genauere Informationen und Bewerbungsmöglichkeiten zu den Austauschpogrammen findet man unter www.dfjw.org!


Alle zwei Jahre bieten die Französischlehrkräfte am RSG ihren Schüler*innen die Möglichkeit, französische Luft zu schnuppern und das Nachbarland live zu erleben. Das Ziel heißt Straßburg, die uns am nächsten gelegene französische Großstadt. Ein Tag dort ist zwar kurz, lohnt sich aber trotzdem, wie Chiara und Fiona finden:

Nach einer nur dreistündigen Fahrt kamen wir in Straßburg an. Zunächst erkundeten wir das Europaviertel mit dem Europaparlament, dem Europarat und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Die unterschiedlichen Architekturstile der drei Gebäudekomplexe fanden wir sehr beeindruckend und vor dem Europaparlament wirkten die vielen Sitzgelegenheiten aus den verschiedenen europäischen Ländern sofort einladend. Ob irgendjemand von uns da auch einmal arbeiten wird?

Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir im Zentrum von Straßburg an und liefen alle zusammen singend zum wunderschönen Münster – auch innen ist es atemberaubend schön.

Dann erkundeten wir in kleinen Gruppen Straßburg. Nach einem Snack machten wir uns auf, um auf dem tollen Kinderkarussell zu fahren. Wir gingen in jeden Laden, der uns ins Auge stach, und fanden Souvenirs. In „La Petite France“, einem wunderschönen mittelalterlichen Stadtteil von Straßburg, den wir bei unserem Stadtrundgang schon besichtigt hatten, machten wir ein Fotoshooting. Das Beste war jedoch ein Süßigkeitenladen, in dem es Spezialitäten aus ganz Frankreich gab. Da konnten wir in den Verkaufsgesprächen unsere Französischkenntnisse gut testen und waren damit absolut erfolgreich – und dann sehr stolz auf uns!

Trotz des Regens war es für uns ein wundervolles erstes Mal in Straßburg und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.


FranceMobil: Frankreich kommt zu uns ans RSG

„Mit einem französischen Auto – einem Renault Kangoo – fahre ich los, um euch kennenzulernen und mit euch meine Liebe für die französische Sprache und Kultur zu teilen.“, sagt Antoine Sourdeau, der für „FranceMobil“ gearbeitet hat. Wie er dazu kam? Antoine hat sich für „FranceMobil“ als einer von zwölf „Lektor*innen“ für Deutschland beworben. FranceMobil ist ein Programm des Institut français, des Deutsch-Französischen Jugendwerks und der Robert Bosch Stiftung mit Unterstützung der französischen Botschaft in Deutschland. Die Französinnen und Franzosen haben den Auftrag, deutsche Schulen zu besuchen und Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen spielerisch für ihr Land und ihre Muttersprache zu begeistern. Das Renault Kangoo dient erstens als fahrbarer Untersatz für die Touren quer durch die nordbayerische Schullandschaft, zweitens vor allem als Lastenträger für eine Menge an landeskundlichen Frankreich-Materialien – Spiele, Landkarten, Lieder, Geschichten, Zeichnungen, Filme, Preise als Belohnung und vieles mehr – und drittens natürlich als Werbeträger für Frankreich, Französisch und die deutsch-französische Zusammenarbeit.


Der deutsch-französische Tag: Ein Hauch Frankreich am RSG

 

Jedes Jahr lassen sich die Schülerinnen und Schüler der Französischklassen etwas einfallen, um den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag zu würdigen. Der Deutsch-Französische Tag feiert die besondere Freundschaft, die die beiden Nachbarländer Frankreich und Deutschland verbindet. Freundschaft – das war es, was sich der französische Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer gewünscht hatten, als sie am 22. Januar 1963 den Elysée-Vertrag unterzeichneten. Die beiden Politiker hatten 18 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begriffen, dass politische Verträge oder Handelsabkommen nicht ausreichen würden, um ihre Völker dauerhaft zu versöhnen. Eine Freundschaft lebt von Kontakten und Begegnungen – von diesem Grundsatz ließen sie sich leiten.

Anlässlich des 40. Jahrestages der Unterzeichnung dieses Vertrages haben die beiden Staatsmänner Jacques Chirac und Gerhard Schröder den 22. Januar zum „Deutsch-Französischen Tag“ erklärt. Schulen, Universitäten sowie Vereine wecken an diesem Tag Neugierde auf Sprache und Kultur von Frankreich und Deutschland.


Neben den Videoclips, die sowieso in unseren Schulbüchern für den Unterricht vorgesehen sind, können wir dank des französischen Filmfestivals auch echtes, großes Kino erleben. Deshalb freuen wir uns auf die Wiedereröffnung der Kinos nach dem Lockdown und den Startschuss für das 21. „Cinéfête“. Seit 20 Jahren ermöglicht dieses französische Schulfilmfestival mit seiner französischsprachigen Filmauswahl rund 100.000 deutschen Schülerinnen und Schülern in etwa 100 verschiedenen Städten, französische Filme zu sehen.


Vor zwei Jahren: eine einsame Hütte im Wald. Drogenhandel, Entführung und eine Messerstecherei. In diesem Jahr: Handel mit geschützten Tierarten, Einschüchterungen und Profitgier. Und beide Male mittendrin: die Schüler des RSG! Und zwar als furchtlose Krimiautoren, die, logisch kombinierend und lose Handlungsfäden verwebend, bereits zum zweiten Mal in Folge zu den Gewinnern des Prix Polar gehören! Dabei ist die Aufgabe, der sich die Schüler und Schülerinnen jeweils stellten, keineswegs einfach: Es gilt, den vorgegebenen Anfang einer Krimikurzgeschichte einer französischen Autorin zu einer in sich logischen und spannenden Geschichte auszubauen, sich gegen zahlreiche Bewerber anderer bayerischer Schulen durchzusetzen und die Expertenjury zu überzeugen. Und das Ganze auf Französisch!

Fast die komplette Klasse 9a stellt sich dieser Aufgabe und schickt mehrere Entwürfe, allesamt spannend und trotz gleicher Vorlage komplett unterschiedlich, nach Erlangen an das Deutsch-Französische Institut. Die Vorlage der 26-jährigen Autorin Diane Giorgis ließ dabei alle Richtungen offen: Ein Junge erwacht im Krankenhaus einer Kleinstadt in der Bretagne und erinnert sich nur daran, dass er zwielichtigen Machenschaften im Hafen auf die Spur kommen wollte. Die Befragung durch die beiden Polizisten wirft mehr Fragen auf als sie klären kann. Jennifer Stoler, Lena Käufel, Klara Neidhardt, Anastasia Plank und Haley McFarland schickten den 18-jährigen Saad auf die Spur einer kriminellen Vereinigung, die Jagd auf geschützte und somit teure Fische macht. Im Laufe seiner Nachforschungen entkommt Saad den Verbrechern nur knapp, kann sie aber am Ende überführen. Die Krimiautoren des RSG – die einzigen Serientäter, von denen wir uns wünschen, dass sie bald erneut zuschlagen!

Entwurf Julia Ferger

Die Französischlehrerinnen am RSG freuen sich auf dich: Marion Engelmann, Julia Ferger, Christine Mägerlein, Claudia Rödel und Christiane Weininger.

Christine Mägerlein

 

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